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ausgestorbene Tiere

Schomburgk-Hirsch (Rucervus schomburgki)

Schomburgk-Hirsch (Rucervus schomburgki), Bild

Steckbrief

Allgemeines:
Der Schomburgk-Hirsch gehörte zur Gattung der Zackenhirsche und zur Familie der Hirsche. Sein Name stammt vom deutschen Forschungsreisenden Robert Hermann Schomburgk.

Ausgestorben seit:
Im 19. Jahrhundert wurde der Lebensraum des Schomburgk-Hirsches für die Landwirtschaft umgebaut und somit wurde diese Art immer weiter zurückgedrängt. Zusätzlich wurden diese Hirsche gejagt. Das letzte freilebende Exemplar wurde 1932 gesichtet und geschossen. In einem Zoo starb das letzte Tier in Gefangenschaft um 1938. 1991 soll ein Geweih eines Schomburgk-Hirsches verkauft worden sein, weshalb manche Forscher vermuten, dass diese Art noch leben könnte. Eine vorherige Suchaktion hat dies aber nicht bestätigen können. Offiziell ist diese Art aber als ausgestorben gelistet.

Aussehen:
Der Schomburgk-Hirsch wurde 1,8 Meter groß. Die Schulterhöhe betrug 1,4 Meter. Diese Hirsche wurden zwischen 100 und 120 kg schwer. das Fell war braun gefärbt, die Bauchseite war immer heller. Die Stirn sowie die Beine hatten einen rotbraunen Farbton. Das Geweih war verzweigt und hatte viele Enden.

Lebensraum:
Der Schomburgk-Hirsch lebte in Thailand und lebte vor allem in Sumpfgebieten. Er kam häufig im Tal des Mae Nam Chao Phraya vor. Früher soll er auch in Südchina gelebt haben. Dicht bewachsene Wälder wurden gemieden.

Verhalten:
Schomburgk-Hirsche lebten wohlmöglich in Gruppen und waren nachtaktiv. Die Gruppe bestand aus einem Männchen und mehreren Weibchen. Auch die Jungtiere, die geboren wurden, blieben in der Gruppe.

Als Nahrung dienten Gräser und verschiedene Pflanzen.

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