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ausgestorbene Tiere

Gravenche (Coregonus hiemalis)

Gravenche (Coregonus hiemalis), Bild

Steckbrief

Allgemeines:
Die Gravenche wurde auch Kleine Fera oder Kilch genannt. Sie gehörte zu den Süßwasserfischen und zur Ordnung der Lachsartigen. Es ist nicht vollständig geklärt ob die Gravenche eine eigenständige Art oder aber eine Unterart des Lavarets war.

Ausgestorben seit:
Grund für das Aussterben war die Überfischung, da die Gravenche ein beliebter Speisefisch war und fast 70% der gefangenen Fische des Genfersees ausmachte. Um 1920 nahm die Populationsrate enorm ab. 1950 konnte die Gravenche nicht mehr gesichtet werden.

Aussehen:
Die Körperlänge betrug 25 bis 32 cm. Die Augen waren relativ groß. Die Kiemenreusen besaßen zwischen 25 und 33 Dornen. Die Körperoberseite hatte eine gebogene Form. Der Kopf sowie die Schnauze waren stark abgerundet. Die Schwanzflosse hatte eine leichte Einkerbung. Die Flossen waren etwas länger.

Lebensraum:
Die Gravenche lebte im Genfersee. Sie bevorzugte den Grund des Sees

Verhalten:
Gefressen hat die Gravenche vor allem tierisches Plankton. Sie suchte sich größere Tiefen. Die Laichzeit fand im Dezember statt.

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